Unser Siegerinnen im Mannschaftsrennen 3x weibl. Schüler im K1: Christina (li.) und Ida (re.)

Usere Mädels gemeinsam mit Lucie Krech (Vordergrund) mit einem perfekten Lauf auf dem Weg zum Titel

Am vergangenen Wochenende konnten zwei Kanutinnen des SV SCHOTT Jena e.V. einen Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Kanuslalom in Fürth erringen und waren einmal mehr Erfolgsgaranten für den Verein. Ida Jabschinsky und Christina Böhm, beide 14 Jahre feierten noch im letzten Jahr gemeinsam mit Teamkameradin Carolin Seyboldt den 3. Platz im Mannschaftsrennen der weibl. Schüler im Kajak Einer (K1). Diesmal fuhren sie gemeinsam mit Lucie Krech aus Gera in einer Thüringer Renngemeinschaft allen anderen Mannschaften in einem grandiosen Lauf davon und krönten ein beachtliches Wochenende für die Paddler von der Saale.

Mit einem historisch großen Aufgebot von neun qualifizierten Sportlern gehörten wir Jenaer zu den teilnehmerstärksten Teams bei diesen Meisterschaften. Für Julia Böhm, Lina Corbus, Bruno, Jäger und Theo Göhlert waren es die ersten nationalen Titelkämpfe, weshalb sich alle sehr beeindruckt von der besonderen Atmosphäre einer DM zeigten und nicht ihr ganzes Können im Rennen der Schüler B (bis 12 Jahre) abrufen konnten. Lina und Bruno reisten immerhin als ostdeutsche Meisterin bzw. Vizemeister an und mussten sich am Ende mit den Rängen 14 bzw. 30 zufriedengeben (Julia Böhm 16. Platz; Theo Göhlert 27.). Andere Situation bei den älteren Vereinskameraden: Ferdinand Wöller, Pele Bloß und die beiden späteren Mannschaftssiegerinnen Christina und Ida (alle Schüler A, bis 14 Jahre) nahmen an der mittlerweile dritte oder gar vierten Meisterschaft teil und strebten das Finale der besten 10 Paddler Deutschlands an. Nach der Qualifikationsrunde am Samstag lagen alle auch sehr gut im Plan (Christina Böhm 7. Platz, Ida Jabschinsky 8., Ferdinand Wöller 8.,  Pele Bloß 16.). Jedoch ließen alle die nötige Konzentration und Ruhe im Halbfinallauf am Sonntag vermissen, sodass letztlich nur Ida das Finale im Einzel erreichte, wo auch sie dann mit 6 Strafsekunden ungewohnt Nerven zeigte. Ferdinand und Christina kassierten in der Vorschlussrunde jeweils 6 Strafsekunden und schrammten deshalb mit Rang 12 nur knapp am Finale vorbei. Pele wurde letztlich 26, Teamkamerad Maksis Corbus 46. Darüber hinaus verpassten Pele und Ferdinand in Renngemeinschaft mit Konrad Förster aus Weimar wegen zu vieler Torstabberührungen einen Überraschungscoup im Mannschaftsrennen der männlichen Schüler 3x K1 – die Fahrzeit hätte für den Bronzerang gereicht, aber 8 Strafsekunden bedeuteten am Ende Platz 6.

Die Trainer Stephan Rinck, Robert Kaden und Lisa Kaden sind dennoch sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen und werden mit den Athleten an der nötigen Routine arbeiten. Obgleich die Ergebnisliste nicht mit allen leisen Hoffnungen der Sportler übereinstimmt, spiegelt es aus Betreuersicht eine außerordentlich erfolgreiche Nachwuchsarbeit der letzten 5 Jahre in der Sektion Kanu des SV SCHOTT wider und zeigt, dass sich die SCHOTT-Kanuten mit den besten Paddlern in Deutschland messen wollen. Ida und Christina haben in Thüringer Gemeinschaftsarbeit bewiesen, dass sie es auch können.