SV SCHOTT Jena vs. SV Eintracht Eisenberg (0:4) 0:7

Am ersten Spieltag der Rückrunde bekam es unsere junge SCHOTT Mannschaft mit Eintracht Eisenberg zu tun. Der Fokus in diesem Spiel lag auf eine kompakte Defensive mit wenig Raum für die Gegner. Entlastung sollte durch schnell ausgespielte Konter erfolgen. Außerdem wollten wir mit Team- und Kampfgeist den Eisenberger Jungs entgegentreten.

Zu Beginn nahm Eisenberg das Spiel an sich und wir wurden in unsere Hälfte reingedrückt. Wir verteidigten recht ordentlich. Erst durch einen Freistoß, von der Mittellinie aus, ging Eisenberg in Führung. Auch nach dem Gegentor brachen wir nicht ein und brachten Eisenberg vor unserem Tor zur Verzweiflung. Oft agierten die Gäste zu überhastet und wussten nicht so wirklich, wie sie die kompakte Abwehr der SCHOTTianer überwinden sollen. Nach 19 Minuten erhöhte Eisenberg dann auf 2:0. Ganze drei Minuten später gelang Eisenberg mit Glück das 3:0. Kurz vor der Halbzeitpause hatten dann SCHOTT eine kurze Drangphase in Richtung des Eisenberger Tors. Leider ging der Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und Eisenberg nutzte die Lücken, welche in der Defensive entstanden, aus und konnte in der 30. Minute das 4:0 erzielen.

In Hälfte zwei wollten wir genauso weitermachen. Leider folgte dann die kalte Dusche. Nach einer Minute in Hälfte zwei erhöhte Eisenberg auf 5:0. Nach dem Gegentor folgte unsererseits die beste Phase im Spiel, indem wir bereits früh im Mittelfeld die Bälle erobern konnten und wir Eisenberg Paroli boten. Leider gingen unsere Torschüsse knapp am Tor vorbei oder der Eisenberger Keeper könnte diese halten. Kurz vor dem Ende (54. Minute) musste verletzungsbedingt unser zentraler Abwehrspieler das Spiel verlassen, was zu einer Unordnung im Abwehrverband führte. Das nutze Eisenberg konsequent aus und schoss jeweils noch das 6:0 (57. Minute) und das 7:0 (60. Minute) Tor.Unser Keeper sorgte in den Schlussminuten mit guten Paraden dafür, dass das Ergebnis nicht höher ausgefallen ist.

Fazit: In einem Spiel, indem wir gegen eine körperlich deutlich überlegene Mannschaft gespielt haben, hat es unsere junge Mannschaft sehr gut gemacht. Hätten wir noch zu Beginn der Hinrunde irgendwann aufgegeben, hat sie dieses Mal bis zur letzten Minute gerackert und gekämpft, wie im Vorfeld auch von den Trainern gefordert worden war. Darauf lässt sich aufbauen.