Die SCHOTTianer schließen den August ungeschlagen ab und erarbeiteten sich im 3. Ligaspiel die wichtigen Punkt 5, 6 und 7. Für diesen Kraftakt wurde keine geringe Mannschaft als die des FC Fahner Höhe mit 2:0 besiegt. Die entscheidenden Tore fielen dabei in der ersten und letzten Minute dieses spannendes Duells.

Der Anpfiff verhalte noch nicht ganz in der Oberaue, da bildete sich schon eine rote Jubeltraube und feierte den Führungstreffer für den SV SCHOTT Jena. Einen Torschuss von Tanneberg fälschte Markus Schönfeld so entscheidend ab, dass dessen eingeschlagene Richtungsänderung den Gästetorhüter überwand.

Danach übernahmen die Gäste die Initiative und zeigten warum sie sehr wohl zum Favoritenkreis dieser Thüringenligasaison gehören. Die Spielanteile gehörten größtenteils den Gästen, welche immer wieder gefährliche Anspiele in die Spitze forcierten oder über 1:1 Situationen auf den Außen in die torgefährlichen Zonen gelangten. Viele Situationen konnten durch beherzte Zweikampfführung aufgelöst werden und die Latte verhinderte zusätzlich den Ausgleich. SCHOTT hatte seinerseits auch Chancen und diese waren hochkarätig. Zum Beispiel verpasst Günnel nach Sololauf von Tanneberg freistehend vor dem Keeper die Führung auszubauen.

In Halbzeit Zwei drangen die Gäste von Fahner Höhe noch intensiver auf den Ausgleichstreffer und Trübenbach hatte Sekunden nach Anpfiff die erste tolle Gelegenheit. Der Distanzschuss traf allerdings nur den Außenpfosten. Die Offensivkraft der Gäste war die zweite Halbzeit unübersehbar. Die SCHOTTianer stemmten sich mit allen Kräften gegen den Ausgleichstreffer und hielten die Gäste erfolgreich vom Tor weg. Spielglück gehörte an diesem Nachmittag auch dazu. Denn sowohl Glaser mit einer Glanzparade und Weber mit Rettungsaktion auf der Linie sicherten den Vorsprung ab. Die Resignation auf der Gästeseite nahm mit der Zeit zu und die Nadelstiche der Jenaer müßigte den Gästen immer wieder Defensivläufe ab. Tanneberg mit Bulldozer-Mentalität setzte sich gegen mehrere Dachwiger durch und sein Schuss verpasste das lange Eck nur knapp. Darwish macht es dann in der Nachspielzeit besser. Eine missglückte Kopfballverlängerung der Gäste nach Abschlag von Glaser fand den freistehenden Essi, welcher mit einem Heber den herauseilenden Keeper der Gäste zum 2:0 überwand.

Wie schon in der Vorwoche zeigten die Jenaer Mentalität, hatten viel Defensivarbeit zu verrichten und brachten sich in schwierigen Abschnitten des Spiels selbst wieder in die Spur. Nur mit dieser Einstellung können solch schwierige Spiele in dieser Liga erfolgreich gestaltet werden. Chapeau!