Die Jenaer starteten druckvoll in das Spiel, sodass zu Beginn eine Reihe an Eckbällen knapp das Tor verfehlten oder der Hüter diese bspw. bei Damians Direktabnahme noch vereitelte. Diese Druckphase überstanden die Gastgeber aus Sondershausen schadlos und starteten nach 15 Minuten eigene Aktionen. Aus den Standardsituationen konnten diese aber kein Kapital schlagen. Der nicht unbedingt leicht zu bespielende Rasenplatz führte zu technischen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten. Sauber vorgetragen dagegen war der Führungstreffer der SCHOTTianer. Durch das Zentrum erfolgte die Verlagerung auf die rechte Seite zu Günnel, der gestartet war und den Ball am Hüter vorbei links unten zur Führung einschob. Sondershausen verbuchte in der ersten Halbzeit dagegen wenig zwingendes. Kurz vor Schluss erhöhten die Jenaer erneut durch Günnel, der eine Eingabe von Tanneberg von der rechten Seite direkt verarbeitete. Vorausgegangen war ein schöner Sololauf von Tanneberg und ein genialer erster Kontakt, der Dynamik des Angriffs ermöglichte.

Zur zweiten Halbzeit merkte man den Gastgebern aus Sondershausen an, dass diese sich noch nicht aufgegeben hatten. Nach System-Umstellung versuchte man nun auch die Jenaer früher unter Druck zu setzen. SCHOTT versuchte aus einer kontrollierten Defensive heraus mit schnellem Umschaltspiel, die Entscheidung herbeizuführen, da sich nun auch große Lücken im Defensivverbund von Sondershausen auftaten. SCHOTT verteidigte beherzt und setzte durch Stauch den Matchplan frühzeitig um, welcher bereits nach 15 Minuten in Halbzeit Zwei die Vorentscheidung zum 3:0 erzielte. Vorlagebengeber war Fridolin Schwaiger, der sich seit seiner längeren Verletzung die ersten Wettkampfminuten verdiente. Sonderhausen seinerseits hatte auch die Möglichkeit für einen eigenen Treffer. Die beste Möglichkeit vereitelte Damian und klärte auf der Linie entscheidend. Anschließend folgten eine Reihe von Spielerwechseln auf beiden Seiten. Für SCHOTT kamen u.a. Rabe, Weyd und Horack zwischenzeitlich ins Spiel. Stauch besiegelte den Sieg in der 79. Minute endgültig. SCHOTT nutzte die Lücken im Defensivverbund nochmal konsequenter. Dabei setzte sich Horack auf der linken Seite durch und seine Eingabe verwandelte Stauch zum Endstand.

Die SCHOTTianer verdienten sich die nächsten drei wichtigen Punkte in dieser kompetitiven Thüringenliga. Nach dem Abschluss der nächsten Urlaube und mit dem Semesterbeginn im Blick verbreitert sich hoffentlich der Kader der SCHOTTIaner wieder in der nächsten Woche. Denn mit Borsch im Pokal, Heiligenstadt und Ligaprimus Wismut Gera stehen die nächsten Schwergewichte schon vor der Tür.